Chronik

Chronik der Innsbrucker Skiläufervereinigung

Die Gründung der ISV fiel in eine Zeit, da Österreich im internationalen Skisport schon ein gewichtiges Wort mitzureden hatte. Der alpine Skilauf, wettkampfmäßig betrieben, trat seinen Siegeszug in aller Welt an. Österreichs Skiläufer errangen Erfolge bei internationalen Rennen, die dieses Land an die Spitze der Skinationen führten. In Österreich traten zu dieser Zeit im Skisport Strömungen auf, die engeren Kontakt an die internationale Sportwelt suchten. Weitblickende, die Zeichen der Zeit richtig erkennende Männer schlossen sich zusammen, um eine Vereinigung zu schaffen, die der fortschreitenden

 

Entwicklung gerecht werden soll. Dies war die Geburtsstunde der ISV. Am 31. Mai 1927 rief der damals bekannte Rennläufer Hugo Hörtnagl im Namen seiner übrigen Freunde, Ferdinand Delle Karth, Fritz Hörtnagl, Hans Lenz, Viktor Putz, Rolland Rossi und Hubert Salcher, zur Gründerversammlung auf. 22 Männer, die trotz Bestehen eines alten, großen Skiklubs in Innsbruck an die Lebensfähigkeit eines neuen Vereines glaubten, waren bei der Gründung anwesend. In diesem Gründungsjahr setzte sich der Ausschuss aus folgenden Herren zusammen: Dr. Otto Form, Adi Putz, Fritz Hörtnagl, Roland Rossi, Ferdinand Delle Karth, Hugo Hörtnagl, Hans Greußing, Leo Machek und Hubert Salcher. Neben diesen Genannten gab es als Mitarbeiter noch die Herren Hans Lenz, HR. Dr. Rasim, Uli Ritzer, Peter Zaversnik und Richard Röhrl. Die ISV war in steter Aufwärtsentwicklung begriffen, was die große Zahl der errungenen Meistertitel, Siege und Preise sichtbar bewies. (Von 1928 - 1952 ausgenommen die Jahre 1939 - 1945 haben die ISV-Rennläufer bei nationalen und internationalen Veranstaltungen insgesamt 2.736 Preise errungen).

 

 

Immer mehr Skisportbegeisterte strebten zur ISV, deren Vereinsleben die Wärme echter Kameradschaft und familiärer Zusammengehörigkeit ausstrahlte. Bald sprengte die Vereinigung den engen Rahmen nur Skisportbegeisterter, durch die Gründung einer Handballabteilung im Jahre 1933, deren Initiator Baumeister Hans Watzel war, während Josef Freiseisen eine starke Leichathletiksektion ins Leben rief. Neben vielen Siegen über in- und ausländische Mannschaften errang die junge Handballelf den Tiroler Meistertitel im Jahre 1936/37. Die Leichtathleten der ISV zählten bald zu den erfolgreichsten Wettkämpfern in dieser klassischen Sportart. Im Dezember 1938 wurde die ISV, gegebener Notwendigkeit entsprechend, in den Skiklub Innsbruck überführt. 18 Mitglieder dieser Vereinigung kehrten nicht mehr aus dem 2. Weltkrieg heim.

 

 

Im Herbst 1946 fanden sich wieder Idealisten und gründeten zum 2. Mal die ISV. Es waren dies:

 

Hofrat. Dr. Carl Rasim, Emmerich Pepeunig, Hans und Hubert Jamnik, Max Gscheidlinger, Paul Kreuzer, Otto Schlemmer, Wolfi Klee, Hermann und Ernst Egger, Hubert Hammerschmidt, Karl Lucke, Fritz Ruepp, die Gebrüder Bucher und Luis Wanner. Alte sportliche Verbindungen wurden wieder aufgenommen und am Aufbau des TSV wirkten Dr. Otto Lorenz (erster Präsident des TSV nach dem Kriege) und Hofrat Rasim tatkräftig mit. Die letzten Jahre nach der Wiedervereinigung sahen sich die Funktionäre der ISV immer mehr als Organisatoren großer skisportlicher Veranstaltungen.

Im Jahre 1952 nach 25 Jahren der Gründung, die Kriegsjahre mit eingeschlossen führten den Verein die Herren KR. Josef Fuchs, Willi Kuntz, Paul Kreuzer, Toni Glos, Sepp Koschwitz, Trude Salcher, Adam Wechselberger, Putzi Pepeunig, Sepp Cincelli, Hermann Egger, Erich Ellerböck, Ernst Egger.

 

Putzi Pepeunig und Toni Glos sind Mitbegründer der Deutsch-Österreichischen Springertournee (Jetzt Internationale 4-Schanzentournee) anlässlich des Nachtspringens am 17. Mai 1952 auf der Seegrube. Mit dabei waren Fred Triebner und Andi Mischitz aus Bischofshofen und Sepp Hartl und Franz Rappenglück vom SC Partenkirchen. Einige Zeit später kam Oberstdorf noch dazu.

 

 

Führende Funktionen bei den olympischen Winterspielen 1964

 

Dr. Karl Heinz Klee, Putzi Pepeunig, Leiter der Sprungbewerbe, Willi Kuntz Langlaufbewerbe, Toni Glos, Chef der Zeitnehmung für die alpinen Bewerbe

 

 

Führende Funktionen bei den olympischen Winterspielen 1976

 

Dr. Karl Heinz Klee, Generalsekretär, Putzi Pepeunig, Leiter der Sprungbewerbe, Ing. Rudi Hemerka, Chef der Zeitnehmung bei den alpinen Bewerben, Dr. Fritz Kolneder Pressechef.

 

Prim. Dr. Ernst Raas, Chef der medizinischen Betreuung.

 

 

In den Vorstand 1962 wurden gewählt:

 

KR. Josef Fuchs, Willi Kuntz, Paul Kreuzer, Toni Glos, Sepp Koschwitz, Erwin Zaversnik.

 

 

Der Vorstand 1972

 

KR. Lorenz Rhomberg, Paul Kreuzer, Karl Winkler, Toni Bachler, Reinhold Wedam, Hans Bichler.

 

 

Der Vorstand 1982

 

Dr. Karl Heinz Klee, Karl Winkler, Dietmar Hemerka, Toni Bachler, Hans Bichler, Rudi Pittl.

 

 

Der Vorstand 1992

 

KR. Karl Winkler, Dietmar Hemerka, RR. Karl Eller, Hans Jörg Plangger, Dieter Dicht, Rudi Pittl.

 

 

Der Vorstand 2002 bis 2015

 

Dietmar Hemerka, Hans Jörg Plangger, Dieter Dicht, Rudi Pittl.

Ehrenpräsident Dr. Karl Heinz Klee (von 1985 - 2008)

Ehrenobmann KR. Karl Winkler seit 2002

 

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